Kobolde

In meinen letzten Arbeiten und auch in meinem neuesten Bild – „Tanz der Kobolde“ – befasse ich mich mit dem Erscheinungsbild und dem Leben der kleinen Kobolde.

Was sind aber eigentlich Kobolde? In der Mythologie spricht man von kleinen Hausgeistern.Diese haben stets ein freundliches und keckes Wesen, sind hilfsbereit, können sich unsichtbar machen und treten in den unterschiedlichsten Gestalten auf. Meine Kobolde haben eine Gestalt,die an Teufel, Echsen oder kleine Drachen erinnert. Meist haben Sie sehr lange Nasen und spitze Ohren. Ihre Füße,wenn sie nicht in kleinen geschwungenen Stiefelchen stecken, hinterlassen unbekleidet Abdrücke , die einem Drudenstern ähneln.

Meine Kobolde lieben die Gesellschaft von Teufelchen, Musikern aber auch die von Eseln, Affen oder Fröschen …

In diesem Bild findet gerade ein Wettbewerb der tanzenden Kobolde statt. Im Hintergrund sieht man das „teuflische Orchester“.

Tanz der Kobolde - Acryl auf LW, 100 x 100 cm, © Anja Hühn 2016.  Weitere Kobolde findet ihr unter Anderem in DM Bild "den Kopf verdrehen lassen" oder "Frosch Otto und sein kleiner blauer Kobold"

Tanz der Kobolde – Acryl auf LW, 100 x 100 cm, © Anja Hühn 2016
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Weitere Kobolde findet ihr unter Anderem in dem Bild „den Kopf verdrehen lassen“ oder „Frosch Otto und sein kleiner blauer Kobold“

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Geschichten willkommen……..!

„Spielkameraden“ – Frosch Otto und sein kleiner, blauer Kobold

Wieder einmal ist ein Bild in meiner Phantasiewelt entstanden. Ein Frosch, ein Haufen Laich und ein kleiner blauer Kobold bestimmen das Geschehen in diesem neuen Werk. Wie ich finde, könnte diese Darstellung auch in einem Buch mit phantastischen Geschichten zu finden sein.

Ich würde mich nun sehr freuen, ein paar Geschichten zu hören, die Euch beim Betrachten von Otto und seinem Freund einfallen….!!!!

Hier nun das Bild:

Spielkameraden - Otto und sein kleiner blauer Kobold - Acryl auf LW, 80 x 80 cm - © Anja Hühn 2016

Spielkameraden – Otto und sein kleiner blauer Kobold – Acryl auf LW, 80 x 80 cm – © Anja Hühn 2016

Ein Tweet und eine wunderbare Begegnung…..

Manchmal sind es Zufälle, die uns eine ganz besondere Geschichte erleben lassen.

So geschehen an einem ganz normalen Wochentag. Ich versuchte mich mal wieder mit Twitter. Ich gebe zu, daß ich Twitter noch immer nicht so ganz durchschaue. Jedenfalls befasste ich mich mit einem Tweet von Sonja Zeltner-Müller. Ich klickte einfach die Teilnehmer der Reihe nach an, und so fand ich mich plötzlich auf der wunderbaren Seite „Muse Kunst“ von Hildegard Willebring wieder. Diese Seite, ihre Texte und ihre Schreibweise begeisterte mich gleich sehr, sodaß ich über weitere Netzwerke Kontakt mit ihr aufnahm. Da auch Hildegard an meinen Bildern Gefallen fand, bot sie mir ein Interview auf ihrer Seite an. Ich war gleich Feuer und Flamme und stimmte zu.

Ein wunderbares Gespräch entstand und ist nun auf der Seite MuseKunst zu lesen.
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Elzebradder, Acryl auf Pappe, 60 x 80 cm, © Anja Huehn 2011

Elzebradder, Acryl auf Pappe, 60 x 80 cm, © Anja Huehn 2011

Aber das sollte nicht alles bleiben ….. Hildegard entdeckte meinen 2011 gemalten „Elzebradder“ und schrieb spontan eine wunderbare Geschichte dazu – „Wie siehst du denn aus“

Was für eine Freude ….. und was soll ich sagen – ich habe seitdem das Bedürfnis noch weitere Bilder zu dieser Geschichte zu malen!

Vielleicht ist das ein erster Schritt doch endlich einmal ein Kinderbuch zu illustrieren!?

Wer weiß …. 🙂

Hier könnt ihr die  Geschichte „Wie siehst du denn aus?“ und auch das Interview   finden: Muse Kunst von Hildegard Willebring

den Kopf verdrehen lassen

Es war einmal ein kleiner, frecher, blauer Kobold………..

"den Kopf verdrehen lassen" Acryl auf LW, 70 x 70 cm - © Anja Huehn 2016

„den Kopf verdrehen lassen“
Acryl auf LW, 70 x 70 cm – © Anja Huehn 2016

…..und wer weiß…….vielleicht fällt Euch zu diesem Bild eine schöne Geschichte ein :-)!!!!!

Wie Eulenspiegel zu Erfurt einem Esel das Lesen lehrte

Die  Geschichte von Till Eulenspiegel „wie Till Eulenspiegel einem Esel das Lesen lehrte“ hat mich zu meinem neuen Werk inspiriert:

Lesen lehren.... - Acryl auf LW, 80 x 100 cm, © Anja Huehn 2013

Lesen lehren…. – Acryl auf LW, 80 x 100 cm, © Anja Huehn 2013

 
Die Geschichte:
Wie Eulenspiegel zu Erfurt einem Esel das Lesen lehrte
das Lesen lehrteEines Tages zog es Eulenspiegel von Prag nach Erfurt. In Prag hatte er sich mit den Universitätsprofessoren angelegt und ihre hinterhältigen Wissensfragen mit List und Tricks beantwortet. Auch Erfurt hatte eine berühmte Universität. Dort heftete er eine Bekanntmachung an das Hauptportal, auf der stand, dass er jeder Kreatur das Lesen beibringen könnte.
Natürlich hatten die hohen Herren schon von Eulenspiegels List gehört und so beratschlagten sie aufgeregt, wie sie diesem eingebildeten Narren eine Lehre erteilen könnten.
Am nächsten Morgen erschienen sie bei Till und fragten ihn, ob er auch einem Esel das Lesen beibringen könnte. Eulenspiegel entgegnete: „Natürlich kann ich das. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, denn Ihr Herren wisst ja, dass gerade der Esel ein besonders unvernünftiges Tier ist.“
Die Professoren waren einverstanden und gewährten ihm eine Zeit von zwanzig Jahren. Zu ihrer Verwunderung antwortete Till Eulenspiegel, dass ihm drei Jahre genügten. Man versprach ihm eine große Summe Taler und dazu noch einige Goldstücke, denn man war sich sicher, dass ein Esel niemals das Lesen lernen würde.
Eulenspiegel führte den Esel an einem Strick zum Stall einer Herberge, deren Wirt sich auch gleich bereit erklärte, die beiden aufzunehmen. Dort begann er mit seinen Lektionen. Zuvor hatte er sich ein altes Buch besorgt, das er aufgeschlagen in die Futterkrippe legte. Zwischen die Seiten streute er Haferkörner. Der hungrige Esel machte sich sofort an die Futtersuche, stupste mit seinem Maul die Seiten hin und her und ließ sich die Haferkörner schmecken. Als er nun keine Körner mehr fi nden konnte, beschwerte er sich in seiner ‚Eselssprache’ und rief mehrfach laut: „I-a, I-a!“ Darauf hatte Eulenspiegel nur gewartet. Sofort begab er sich zum Rektor der Universität und fragte ihn: „Herr, wann wollt ihr denn überprüfen, ob der Esel schon etwas gelernt hat?“ Scheinheilig entgegnete der Professor: „Na, ist der Esel denn schon bereit, das Lesen zu lernen?“ Und insgeheim freute er sich schon darauf, wie sich der Narr in aller Öffentlichkeit lächerlich machen würde. „Die Arbeit mit dem Esel fällt mir ausgesprochen schwer. Schließlich ist er
kein besonders intelligentes Tier, und es bedarf großer Anstrengungen, ihm überhaupt etwas beizubringen. Doch mit großen Fleiß ist es mir gelungen, ihm schon in dieser kurzen Zeit einige Vokale beizubringen!“