The unknown Performers

Das Bild, welches ich Euch hier zeigen möchte , entstand vor vier Jahren.

The unknown Performers ganz kk

„the unknown Performers“ – 2-teiliges Bild , 2 x 120 x 80 cm , Acryl auf LW, © Anja Hühn 2013

„Was geht denn bei Dir ab…..“ – so die Reaktion eines ersten Betrachters.

Dieses Bild läßt dem Zuschauer viel Raum zur Interpretation. Manch einem mag es sogar Angst machen. Vielleicht lässt es auch die Gedanken des Betrachters zu den derzeitigen politischen Gegebenheiten in Europa schweifen……..man denkt vielleicht an Flüchtlingsströme, verbindet das Bild auch mit der Reaktion von der Hackergruppe Anonymous auf die Anschläge von Paris…..oder sieht in dem Bild der oft unpersönlichen Gesellschaft einen Spiegel vorgesetzt….. aber all diese furchtbaren Geschehnisse waren nicht der Auslöser dieses Bild zu malen.

The unknown Performers links

linker Teil des Bildes „the unknown Performers“ – 120 x 80 cm, Acryl auf LW – ©Anja Hühn 2013

Ich werde Euch daher nun hier berichten, warum ich dieses Bild geschaffen habe:

Es ist gut vier Jahre her……. ausgelassene, fröhliche Feierstimmung herrschte auf dem Aussengelände des Gymnasiums „Koblenzer Strasse“ in Düsseldorf zu den Mottotagen des Abiturjahrgangs 2013. An einem dieser Tage zogen sich geschätzte 100 Abiturienten weiße Papieranzüge über und verdeckten ihre Gesichter mit einfachen weißen Halloween oder Guy Fakes-Masken – ich muß zugeben daß es schon ein sehr unheimlicher Anblick war. Dann ertönte plötzlich fröhliche Party- und Tanzmusik und die ganze gespenstisch aussehende Gesellschaft begann ausgelassen zu tanzen. Die unbekannten Darsteller übermittelten eine ganz besondere Stimmung – es war wirklich ergreifend. Genau dieses Ereignis inspirierte mich 2 Jahre später zu dem Bild „The unknown Performers“

The unknown Performersrechts

rechter Teil des Bildes „the unknown Performers“ – 120 x 80 cm, Acryl auf LW – ©Anja Hühn 2013

 

Advertisements

Herbert frisst Gras

Herbert frisst Gras kk

Herbert frisst Gras. – Acryl auf LW, 60 x 60 cm – © Anja Hühn 2017

Herbert, ein immer fröhliches, blaues Feuchtwiesenschaf liebt wie alle seine Artgenossen grünes, saftiges, duftendes Gras.

Jeden Morgen auf dem Weg zur Schule pflückt er sich einen Beutel der grünen Köstlichkeit, um sie in der Schule zu verspeisen.

So hatte er auch heute unter seinem Pult den Beutel Gras platziert, und immer wieder während der Schulstunde überfiel ihn der Heißhunger und er steckte sich ein Bündelchen zum Verzehr in die Schnauze.

Aber Studienrat Bock fand das garnicht lustig, tadelte Herbert immer wieder und gab ihm schließlich zur Strafe auf, 95 mal #Herbert frisst #Gras. bis zum nächsten Tag in Schönschrift zu schreiben.

Herbert ließ sich aber die Fröhlichkeit dadurch auch nicht vertreiben – denn was solls? Solange der Vorrat an Gras nicht erschöpft ist, macht sogar das Schönschreiben Spaß.

Und so schrieb er sogar 100 Mal: #Herbert frisst #Gras.

Drei Esel spurlos verschwunden….

So was blödes – da drückt man eine falsche Taste und ein ganzer Artikel ist unwiederrufbar verschwunden. So ist es mir gestern passiert.
Der eine oder andere von Euch hat den Artikel „Ein tierischer Start in den Herbst“ sicher schon vergeblich versucht zu finden. Es gibt ihn nicht mehr.

Schade ist es vor allen Dingen, dass mit dem Artikel auch die wunderbaren Kommentare von Euch verschwunden sind.
Ich freue mich nämlich wirklich immer sehr, wenn ich zu den Artikeln ein Feedback bekomme.

Nun möchte ich Euch noch einmal meine drei neuen Esel präsentieren. Ich malte sie, um die mittlerweile ziemlich geschrumpfte Galerie meiner Langohren endlich wieder etwas aufzufüllen.

Hier sind sie:

Maya

Maya – Acryl auf LW, 50 x 70 cm – © Anja Hühn 2017

Lotta und Luise kk

Lotta und Luise – Acryl auf LW, 50 x 70 cm – © Anja Hühn 2017