Tünnes un Schäl

Tünnes und Schäl sind zwei Figuren die fest mit der Stadt Köln verbunden sind und so auch aus dem Kölner Karneval nicht wegzudenken sind.
Der Name Tünnes ist die rheinische Form von Antonius. Tünnes wird als knollennasiger, rustikaler Typ mit friedlichem Gemüt und einer gewissen Bauernschläue dargestellt. Schäl bezieht sich einerseits auf das Schielen – der Ausdruck bedeutet andererseits in der kölschen Mundart auch schlecht oder falsch, so dass der Name mit Absicht doppeldeutig ist. So gibt es in Köln auch die „Schäl Sick“. Schäl ist schlanker als Tünnes und trägt stets einen Frack. Sein Charakter wird schlitzohrig, listig und sogar hinterhältig dargestellt.

Hier einer von unzähligen Tünnes und Schäl Witzen :
Tünnes und Schäl machen eine Seereise.
Am Abend vor dem Schlafengehen sieht Tünnes, wie Schäl sich ein knallrotes Damen-Nachthemd anzieht.
Kopfschüttelnd fragt er: „Schäl, biste nich mehr ganz richtig im Kopp oder haste vor, Transvestit zu werden?“
Schäl macht sich fertig und zeigt an die Stirn: „Du Döskopp, denk doch mal ach! Wenn in der Nacht ene Sturm kommt und dat Schiff unterjeht, heißt es
doch immer Frauen und Kinder zuerst!“

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"Tünnes und Schäl" - Acryl- 80 x 100 cm - ©Anja Hühn 2013

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