Tünnes un Schäl

Tünnes und Schäl sind zwei Figuren die fest mit der Stadt Köln verbunden sind und so auch aus dem Kölner Karneval nicht wegzudenken sind.
Der Name Tünnes ist die rheinische Form von Antonius. Tünnes wird als knollennasiger, rustikaler Typ mit friedlichem Gemüt und einer gewissen Bauernschläue dargestellt. Schäl bezieht sich einerseits auf das Schielen – der Ausdruck bedeutet andererseits in der kölschen Mundart auch schlecht oder falsch, so dass der Name mit Absicht doppeldeutig ist. So gibt es in Köln auch die „Schäl Sick“. Schäl ist schlanker als Tünnes und trägt stets einen Frack. Sein Charakter wird schlitzohrig, listig und sogar hinterhältig dargestellt.

Hier einer von unzähligen Tünnes und Schäl Witzen :
Tünnes und Schäl machen eine Seereise.
Am Abend vor dem Schlafengehen sieht Tünnes, wie Schäl sich ein knallrotes Damen-Nachthemd anzieht.
Kopfschüttelnd fragt er: „Schäl, biste nich mehr ganz richtig im Kopp oder haste vor, Transvestit zu werden?“
Schäl macht sich fertig und zeigt an die Stirn: „Du Döskopp, denk doch mal ach! Wenn in der Nacht ene Sturm kommt und dat Schiff unterjeht, heißt es
doch immer Frauen und Kinder zuerst!“

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"Tünnes und Schäl" - Acryl- 80 x 100 cm - ©Anja Hühn 2013

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Die Esel wandern auf die Loreley….

Eine nicht alltägliche Ausstellung macht auf ihrer Wanderung auf dem Gestüt für Großesel in Bornich Zwischenstop. Dort werden die gemalten, genähten und gefilzten Esel ab dem 21. Juli für 3 Wochen zu sehen sein. Kunst- und Eselfreunde sind zur Vernissage am Sonntag, dem 21. Juli ab 13.00 Uhr herzlich eingeladen.

Nach der gelungenen Premiere der Ausstellung in den Räumen des Mehrgenerationenhauses Hell-Ga e.V. in Düsseldorf, wo ein Teil der Werke zu sehen war, beziehen unsere Esel nun für ein paar Wochen den geräumigen Stall von 40 Großeseln in Bornich / Loreley.

Durch Einsatz verschiedenster Kunsttechniken ist eine sehr abwechslungsreiche, spannende und unterhaltsame Werkschau entstanden, die sowohl Kunstfreunde als auch Eselfans gleichsam erfreuen wird.

Zahlreiche gemalte Esel und Eselportraits, seien sie realistisch, farbig, expressiv, grafisch oder abstrakt, werden neben handgefilzten 3-dimensionalen Wandfilzen der Filzkünstlerin und mehrfachen Preisträgerin Sandra Struck-Germann oder liebevoll gestalteten textilen Werken gezeigt.

PIKO - Ausschnitt aus einer gefilzten Arbeit von Sandra Struck-Germann

In Bornich bekommen wir auf dem Gestüt von Sylvia Morgenstern und Friedrich Sauerwein – www.esel-loreley.de – den geräumigen und hellen Stall von den 40 Großeseln für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Wir können es kaum erwarten den Stall in ein Museum zu verwandeln……!

Der Stall und einige seiner realen Bewohner

Informationen zur Ausstellung in Bornich/Loreley:

Austellungszeitraum: 21. Juli 2013 bis 04. August 2013

Ausstellungsort: Gemeindemühle, 56348 Bornich – im Stall der Großesel

Vernissage: Sonntag, 21.07.2013 ab 13.00 Uhr

Öffnungszeiten: Sa./So. von 13.00 bis 20.00 Uhr (und nach Absprache – 06771-7073)

Teilnehmende Künstler der Ausstellung „Ein Stall voller Esel“ in Bornich/Loreley:

Sandra Struck Germann, Martina Unterharnscheidt, Bina Placzek-Theisen, Birgit Bührlè, Petra Müllewitsch, Petra Wittmund, Verena Unterpertinger,Sarah Morgenstern, Katrin von Lettow-Vorbeck  und Anja Hühn.

das Plakatmotiv